Minipfähle

GRÜNDUNG EINES ANBAUS DURCH MINIPFÄHLE

Professionelle Arbeit inmitten eines dicht besiedelten Feriengebiets

Im Feriengebiet Scharbeutz an der Ostsee war die Gründung für einen Anbau geplant. Da sich bei der Bodenuntersuchung herausstellte, dass der Untergrund nicht tragfähig ist, musste eine Lösung mittels Spezialtiefbau herbeigeführt werden.

Da sich das Haus zudem noch in einem dicht besiedelten Ferienhausgebiet befindet und eine Zuwegung für größere Gründungsgeräte nicht bestand, haben wir während einer Ortsbesichtigung mit dem Bauherren den Vorschlag gemacht, die Gründung durch Minipfähle (kleine selbstfahrende Minirammgeräte) herzustellen.

Nach Vorlage der Bohrsondierungen und der Statik konnten wir dem Kunden ein Angebot unterbreiten. Zur Ausführung kamen elf Stahlrohrminipfähle mit einem Durchmesser von 159mm und einer Traglast von maximal 175kN pro Pfahl.

Diese Stahlrohrteile, wobei das erste Teil unten mittels einer Fußplatte verschlossen ist, werden in den Boden gerammt, miteinander verschweißt und nach dem Kappen (um sie auf die gleiche Höhe zu bringen) mit einer Bewehrung versehen und mit Stahlbeton verfüllt. Die elf Pfähle hatten im Mittel eine Länge von sechs Metern.

Während der Herstellung werden die sogenannten Rammjournale erstellt. Hierbei wird die Anzahl der Schläge bei einer Absenkung von 20cm in den Boden gezählt und protokolliert. Nach dieser Methode lässt sich anhand einer Tabelle die Tragkraft des einzelnen Pfahles ermitteln.

Da die Erschütterungen bei diesem System sehr gering ausfallen, war die Pfahlgründung mittels Minirammpfahl trotz der unmittelbaren Nachbarbebauung kein Problem. Die Gründung für den Anbau konnte somit fachgerecht und im Sinne des Bauherren ausgeführt werden.

Dieses Pfahlsystem wird auch bei Nachgründungen in bestehenden Gebäuden eingesetzt, da unsere Geräte aufgrund Ihrer kleinen Dimension auch durch DIN-Türausschnitte fahren können.

Arkil Spezialtiefbau - Minipfähle
Arkil Spezialtiefbau - Minipfähle
Arkil Spezialtiefbau - Minipfähle